Kurze Texte aus dem Zeitraum November-Januar

Aus irgendeinem Grund blieb ich zu dieser Zeit meist bis 3 oder 4 Uhr morgens auf, konnte nicht schlafen, weil ich außerdem über irgendetwas nachdachte, das ich in meinen Notizen speicherte und heute wiederentdeckte.

Das ist Teil 1.

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Du kannst sagen, dass du die Ansicht nicht nachvollziehst, aber sage nicht, dass es Unsinn ist, solange du keine Definition für Sinn vorzuweisen hast, die meine Ansicht ausschließt.

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Die Wirklichkeit ist doch nur eine gemeinsam vereinbarte Wahrnehmung aller.

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Du fühlst dich fremd zwischen all den bekannten Gesichtern. Eine selbst gezogene Grenze zwischen dir und ihnen. Eine Mauer um dich herum, die dich unfreiwillig einschließt. Entfernung ist mehr eine Konstruktion deines Gehirns als mit einem Meterband messbar. Eine Insel, auf der nur du bist. Die anderen weit weg von dir. Und du willst es nicht. Fühlst dich wie ein Eindringling in ihrer Nähe. Hast keinen rationalen Grund. Dein Platz auf der Welt steht auf der Kippe.

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Eigentlich stand ich die ganze Zeit nur vor einem hohen, steilen Berg, dessen Aufzug ich übersah.

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Der wesentliche Unterschied zwischen dir und mir ist, dass ich anstrebe, die Welt zu verbessern, während du es schon längst aufgegeben hast. Und trotzdem wissen wir beide nicht, wer die klügere Überzeugung hat.

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Das Ding ist, die Routine plötzlich so sehr zu hassen, nach Veränderung zu streben, dass man wieder in die Routine fällt.

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