7.1

Das erste Bild ist von heute, die restlichen drei von gestern.

Nachdem wir in den ersten beiden Stunden „Die Welle“ schauten und Klara und ich unsere von der Schule geliehenen Bücher abgaben, wurden wir bis 13 Uhr vom Unterricht freigestellt, da wir als supermegaknallharte Juroren  unsere Klassenlehrerin beim Rezitatorenwettbewerb unterstützten. Ein paar Siebt- und Achtklässler rezitieren selbst ausgesuchte Gedichte und anschließend müssen sie ein unbekanntes vortragen. Für Letzteres hatten sie mehr als eine Stunde Zeit.

Vor zwei Jahren machte ich selbst mal mit und belegte auch den zweiten Platz. Hätte auch letztes Jahr mitgewirkt, allerdings hatte ich kaum Zeit, ein Gedicht auswendig zu lernen und übertrug es dann auf Klara, die damit auch gewann.  n_n
Dieses Jahr saß ich also das erste Mal in der Jury und überhaupt habe ich noch nie wirklich Leute bewerten müssen. Klappte allerdings ganz gut – zumindest wich meine Punkteverteilung nicht stark von den anderen Juroren ab, was immerhin bedeutet, dass ich gar nicht mal so super inkompetent bin. Die meisten waren okay~ bis gut, aber so wirklich riss mich keiner vom Hocker, irgendwie fehlte diese Leidenschaft, dieses Hineinversetzen in das Gedicht.
Einen Großteil der Zeit  verbrachte ich übrigens – wie unschwer am Foto zu erkennen – mit Essen.

Auf dem nächsten Foto seht ihr von links nach rechts mich, Sophie und Klara, wie wir ca. vier Stunden ein weißes A3-Blatt schwarz anmalten und dann diese impressionistische Collage bastelten, die voller Kreativität und verborgenen Botschaften, minimalistisch aneinandergereihten typographischen Zeichen, einem Hauch von Subtilität und Ästhetik strotzt. Nein, es ist nicht das Werk einer Jugendtherapiegruppe oder pubertären Häftlingen, deren Betreuerin in Rente geht – nein, das stammt von einem Kunstkurs, der zum ersten Mal von alleine etwas schaffte. Naja. Man hätte sich sicherlich nach 10 Jahren etwas anderes vorgestellt, aber es ist irgendwie niedlich und es geht ja um … die Botschaft.
Kunstschule wird mir fehlen.

Dafür entdeckte ich gestern Abend meine Liebe zu Tuschkästen wieder und ja, das ist eine Tischdecke mit Weihnachtsmotiven. Es hat was ziemlich Beruhigendes, den Pinsel rauf und runter übers Blatt zu streichen. Vielleicht mache ich das jetzt öfter, wenn ich wieder unter Stress stehen sollte.

Ansonsten bin ich derzeit ziemlich in meine Sommerferienplanung vertieft und stehe gerade kurz davor, trotzdessen mir immer wieder Freunde absprangen, ein 2-Tages-Dockville-Ticket zu kaufen. Für Freitag und Samstag nämlich, wobei ich vermutlich Freitag nur bis irgendwann nachmittags bleiben werde, da Freunde an diesem Tag ihren Geburtstag feiern.
Aber mal schauen, ob nicht noch irgendwas meine Ferienplanung durchkreuzt.

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