Stundenarbeit

Wir sind noch super konzentriert und lesen derzeit „Die Welle“ zu Ende. Nein, meine Klassenkameraden bastelten in den zwei Stunden Deutsch/Englisch keine Minilandschaft, die von nicht einmal Viertklässlern kommen würde.

Diese Klasse ist super, aber es besteht derzeit die Chance, dass wir aufgeteilt werden könnten oder eine andere. Insgesamt sind wir nämlich vier Klassen mit je <20 Schülern und anscheinend haben wir zahlenmäßig die Untergrenze erreicht, sodass eine Klasse geschlossen werden muss. Alles doof, aber es steht noch nicht fest, welche es sein wird. Oder überhaupt wie, aber vermutlich wird eine geschlossen und fairerweise steht jede zur Auswahl. Auch wenn es eine gibt, die erst seit der 7. Klasse besteht, da wir damals – welch Ironie – zu viele waren.
Es ist doof, weil wir erst jetzt mehr untereinander was machen. Wir haben nur fünf Jungs von insgesamt 19 Schülern, weshalb diese ein wenig in den letzten Jahren von uns „unterdrückt“ wurden. Es scheint spät und andere Klassen sind uns da im Voraus, aber erst seit diesem Jahr unternehmen wir auch häufiger etwas mit ihnen. Wir Mädchen sind sowieso recht gut miteinander befreundet, klar gibt’s da den einen oder anderen Außenseiter, aber wir kommen alle gut miteinander aus und die zwei Klassenfahrten waren bisher immer gut. Wenn auch mit einigen Kriselein, aber das ist eh üblich. Kurz gesagt: Ich will aus dieser Klasse nicht raus, der Großteil meiner Freunde ist dort und bis vor zwei Jahren hatte ich auch nur eine Freundin außerhalb der Klasse.  Zudem war diese Art der Gemeinschaft auch einer der Gründe, weshalb ich kein Austauschjahr machen wollte. Und die achten sind doof, seit Thu weg ist.
Ich hänge ziemlich an den anderen 18 Personen und auch an meine Klassenlehrerin, die zwar ziemlich gefühlskalt und zynisch sein kann, aber dennoch würde ich nie freiwillig aus der Klasse gehen. Nie-mals.
Diese Klasse (orrr, gibt es kein anderes Wort dafür?!) ist nicht perfekt, der Zusammenhalt – wenn es drauf ankommt – aber schon. Denn wir konnten schon so einige Hausaufgaben damit vermeiden („Hä? Was für eine Hausaufgabe?! Die haben Sie uns gar nicht angesagt!“) und ich denke nur an den riesen Ordner auf meinem PC, der voll mit eingescannten Buchseiten und Arbeitsblättern ist, das gemeinsame Lösen von irgendwelchen Mathe- oder Physikaufgaben auf Facebook oder das Rumreichen eines Hefters in den Deutschstunden, damit die restlichen 14-16 Leute die Hausaufgabe auch haben, weil nur zwei diese machten. (Und auch wenn sie falsch waren, hauptsache man hatte überhaupt was)

Und ich glaube, die anderen aus meiner Klasse sehen es genauso.

 

Na ja. Und ansonsten würde ich hier ein Diagramm zeigen, welches eine fallende Gerade meiner Lustigkeit (was für ein Wort) der letzten Wochen anzeigt. Wobei ich eh nie besonders lustig war.
Ich bin/war derzeit ein wenig im Stress, prokrastinierte zwar immer ein wenig rum, hatte allerdings mit der Schülerzeitung zu tun, die jetzt zum Glück fertig ist, und jetzt mit dem Kulturtag.

Denn wie auch letztes Jahr organisiert der Schülerratsvorstand (langes Wort, aber im Schülerrat sind alle Klassensprecher und im Vorstand nur 5 von denen 4 eigentlich wirklich was machen) einen Kulturtag, der einen nicht sonderlich interessanten Namen hat, aber der ist eigentlich ganz ok. Wir haben nämlich keine supercoole Projektwoche oder sowas. Deshalb gibt’s diesen Tag und da gibt es sogenannte Workshops, wo man zwei Stunden lang irgendwas bestimmtes wie Fußball, Volleyball, Tanzen, Schach usw. machen kann – aber gemischt, also von der 7. bis zur 11. sind alle dabei, die anderen Klassenstufen sind weg an diesem Tag.
Letztes Jahr waren die Workshops etwas ausgefallener, hat aber nichts mit den Leuten zu tun, denn wir sind immer noch dieselben, nur dieses Jahr war irgendwie auch weniger Motivation und weniger Ideen dabei. Zum Beispiel gab es letztes Jahr noch Speedstacking (das mit den Bechern) und Parkour  (da, wo man auf Mauern springt, ihr wisst schon) und Yoga sowie Thai-Chi und noch einige mehr. Speedpainting hatten wir auch.
Die ersten drei kamen aber von außerhalb und mit denen mussten wir auch ein wenig verhandeln, kostet ja Geld. Aber es war gut und wir bekamen viele positive Reaktionen, auch wenn einige nach Parkour total fertig waren und mit Muskelkater in die Ferien gingen. Der Kulturtag ist nämlich einen Tag vor der Zeugnisausgabe.

So. Das war Kram aus der Reihe „Trang, was machst du eigentlich die ganze Zeit so, wenn du nicht dein Handy anstarrst?“

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