So I took some photos of twilight. Bitches love photos of twilight.

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Oder so.

Nachdem ich heute The Dark Knight mit vier Jahren Verspätung nachholte und kurz vor 22 Uhr pausierte, machte ich mich in einer trendy grauen Jogginghose und einem – Achtung: Ich verwende jetzt ein Wort, dessen deutsche Übersetzung ich auch nehmen könnte, tue es aber nicht, weil es sich englisch cooler und bloggermäßiger anhört – oversized T-Shirt auf den Weg. Mit einem nicht verkehrstauglichem Fahrrad, dessen Lampe kaputt ist oder besser gesagt: Es existiert nicht einmal eine Lampe. Keine Ahnung, was mit der passiert ist. War bestimmt in einer ganz miesen Prügelei mit ein paar „Eyy deine mudda du haddu probleme ??!!!-Gangstaschlägertypen verwickelt, wo meine Fahrradlampe abgerissen wurde, ich eine Gehirnerschütterung erlitt und daraufhin mein Gedächtnis verlor und mich deshalb nicht daran erinnere. (Und ganz bestimmt nicht, weil ich uncool von der Bordsteinkante unsanft auf die Straße fiel, weil ich nicht sah, wie hoch der Bürgersteig wirklich ist.)
Jedenfalls huschte ich batmanlike durch meine Hood – nur weniger cool und ohne Cape – bis zum Ortsausgangsschild, wo weniger Zivilisation, dafür aber umso mehr Natur zu finden war.
Angekommen stieg langsam der Geruch von … Nein, nicht Freiheit … Eher so … Klärwerk auf. Das auf den Bildern ist nämlich unser wunderschönes Klärwerk. Stadtrand halt. Na ja, zum Glück ging das vorüber und eigentlich war’s dann auch nicht die Stelle, wo ich fotografieren wollte. Also paar Meter weiter und weg vom Gestank menschlicher Körperrausscheidungen machte ich unter anderem die drei oben zu sehenden Fotos, während ich jedem an mir vorbeifahrendem Auto (die Straßen sind dort ziemlich leer und verlassen) leicht paranoid hinterherschaute und etwas panisch wurde, sobald es etwas langsamer fuhr.
Als es fast „ganz dunkel“ war, schwang ich mich auf mein Fahrrad, welches – wie schon erwähnt – keine Lampe besitzt. Gkücklicherweise gab es aber jemand Kluges, der Straßenlaternen erfand. Blöderweise machte mir allerdings die Stadt einen Strich durch die Rechnung, denn die Laternen standen im supergroßen Abstand am Straßenrand. Immerhin wurde ich freudig von Mitmenschen mit „VERDAMMT PASS DOCH MA UFF WO DE HINFÄHRST HASSE KEENE LAMPE ODA WAT“ begrüßt (aber immerhin mehr Kommunikation als üblich), von rasenden Autos erhielt ich oft mehrmaliges Hupen (wie nett! So oft war ich noch nie gemeint) und mit einigen Bäumen auf Bürgersteigen (halloooo, wer hat sich denn das bitte ausgedacht?! Mitten auf asphaltiertem Weg, ey) musste ich leider den fast entstandenen körpernahen Kontakt abbrechen. (spprich – für alle, die’s nicht verstanden haben – ich wäre paar mal fast gegen diese riesigen Samenpflanzen – hihi, Samen, äh ja – gefahren)
Aber irgendwie hab‘ ich es dann doch noch nach Hause geschafft.

Ich sollte nach Mitternacht nichts mehr schreiben, glaube ich.

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