Mein 2011

Dann schließe ich mich mal dieser Bloggertradition gerade noch rechtzeitig an und fasse mein 2011 zusammen. Da ich allerdings erst in den letzten Wochen mich regelmäßiger um diesen Blog kümmerte, wird’s ein wenig mehr werden, weil ich gerne dazu neige, Dinge nochmal zu erläutern. Übrigens sollte man diesen Jahresrückblick nur lesen, wenn man nichts zu tun hat. Eines kann ich nämlich schon vorweg nehmen: Das Jahr war ok. Es ist nichts großartig viel passiert. Tiefen gab es glücklicherweise kaum, sodass die Höhepunkte des Jahres deutlich überwogen haben oder zumindest diese Zeiträume, in denen ich ziemlich glücklich war.

Januar, Februar, März

Monate, an die ich mich nur vage, fast gar nicht mehr erinnere. Selbst Fotos gibt es aus diesem Zeitraum kaum. Im Januar buk ich rosa Hello Kitty-Plätzchen und musste an einem Samstag den Schülerrat mitvertreten, obwohl ich erst dreimal dort war (wurde einen Monat vorher reingewählt, dann waren Ferien), daher war es etwas unangenehm, da ich außerdem die anderen Mitglieder kaum kannte, aber am Ende war’s ziemlich cool.
Im Februar kaufte ich Hackenschuhe und ein Kleid für die Jugenweihe, welches ich dann doch nicht anzog und Ende März machte ich erste Entwürfe zu dem Schulplaner. Außerdem liefen Vorbereitungen für die Jugendweihe.

April

Am 2.April wurde mir eine Urkunde und eine Rose überreicht oder besser gesagt: Ich hatte meine Jugendweihe, die eigentlich ganz schön, aber kurz war, da wir nicht groß feierten. Laura, die auch bald einen Blog hat (erinnert mich daran, sie dann zu verlinken, sobald sie mir den Link gibt), kam einen Tag später und wir gingen raus und fotografierten. Es war einer der wenigen Tage in diesem Jahr, an denen ich nur Fotos machte.
An Ostern fuhren wir nach Ludwigshafen, was super war. Vor allem als ich Heidelberg besichtigte. Heidelberg ist nämlich eine wirklich schöne Stadt (und ich sollte mal die Fotos dazu auch hochladen) und Mainz auch, aber da hatte ich keine Kamera mit.
Ende des Monats erstellte ich aus Langeweile meinen Blog bei Blogger.com und schlussfolgernd daraus schrieb auch den ersten Eintrag.

Mai

Ich war seit langem mal wieder im Theater und schaute mir ein Stück namens „Liebe, Sex und andere Nichtigkeiten“, dargestellt von unserer Theaterjugendgruppe. Es war ziemlich gut und ich fühlte mich auch schon seit längerem nicht mehr so gut unterhalten.
Ende des Monats  fotografierte ich Pferde oder besser gesagt ein Turnier, wo sich herausstellte, dass ich beim nächsten Mal mit einem Teleobjektiv ankommen sollte statt mit dem 50 f1,8. u_u

Juni

Klassenfahrt. <3 Die Woche hatte Höhen und Tiefen, wie immer halt (auch wenn wir bis jetzt zweimal auf Klassenfahrt waren), aber letztendlich war sie toll und ich habe mich mit meinen Klassenkameraden noch nie besser verstanden als dort.
Dann war da noch das GNTM-Finale, was mich paar Tage später noch aufregte sowie etwas über kino.to, aber diesen Eintrag habe ich versehentlich gelöscht.
In den Pfingstferien war ich zum ersten Mal auf einer Party mit viel Alkohol. Dazu hatte ich auch noch eine nette Geschichte in meinen Entwürfen, allerdings ist dieser Eintrag beim Umzug auf WordPress verloren gegangen… Aber die schreibe ich nochmal auf, denn das war eines der unvergesslichsten Ereignisse dieses Jahres.
Ende des Monats plante ich schon mal im Groben die 9. Klasse und hielt einen schönen Tag mit Leuten, die ich später Freunde nannte, fotografisch fest.

Juli und August

Ich war bei einer Poolparty und probierte dort meine Unterwasserkamera aus. Es war ganz schön, da es eine reine Mädchenparty war und der Abend schließlich mit Pizzen, Getränken und viel Gelächter zu Ende ging.
Zwei Tage vor dem „großen Tag“, wo sich zeigen sollte, ob ich im Schülerrat richtig war, ließ ich mich ein letztes Mal über meine super entspannte Woche aus. Schließlich war’s dann soweit (allerdings verfasste ich keinen Eintrag darüber, komisch) und alles klappte. Beschwerden bekam ich kaum zu hören und sogar die  Lehrer, die der ganzen Sache wohl zuerst skeptisch gegenüber standen, zeigten positive Reaktionen. Mein Ego wurde vollkommen zum Beginn der Sommerferien befriedigt, denn abgesehen davon gab’s Zeugnisse und der Satz sagt es schon: Sommerferien. Und zwar supertolle.
Es fing damit an und irgendwo im Internet kann man noch eine Zusammenfassung dazu finden. Wer suchet, der findet. n_n
Gleich darauf die Woche war ich in Mallorca, was ebenfalls ganz supertoll war. <3  Ich wurde ganz dolle braun, bekam aber keinen Sonnenbrand, sah viele gutaussehende Typen, sogar Doppelgänger, hätte fast die kleine Schwester von meiner Freundin ertrinken lassen und joa. Schokoladenbrunnen sind übrigens tolle Erfindungen.
Und als ich wieder da war, fuhr ich nur noch Zug. Es ging nach Leipzig, Berlin und einige andere Städte. Als wir einmal schwimmen gingen und eine spontane aber äußerst anstrengende Radtour machten, machte ich versehentlich meine DSLR kaputt. Haha, wie stolz ich erst war, sie nach dem Mallorcaurlaub heil zurück zu bringen (den Sommer davor musste ich nämlich meine Kamera auch schon zur Reparatur schicken). u_u
Aber wir fanden an diesem Tag ein lustiges Schild und eine Ruine, die sich nur wegen der Schienen und der Haltestelle Bahnhof nennen darf.
Ferien waren toll. Halt die besten, die ich bis jetzt hatte, aber ich gab ziemlich viel Geld aus. Na ja, und sonst hatte ich auch mal Geburtstag, da war ich allerdings in Berlin, was ganz ok war.
Schließlich fing die Schule wieder an.

September, Oktober

Die zwei Monate waren ganz OK. Ich kann mich zwar kaum an irgendwelche besonderen Ereignisse erinnern, aber ein Wochenende verbrachte ich mit mehreren Freunden sturmfrei, was ganz toll war. Außerdem fingen wir an, Theorie in Praxis umzusetzen: die Schülerzeitung.

November
Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung. Schülerzeitung.
Na ja, und Fotos, Schlafmangel sowie Schule. Außerdem war ich einen Tag in der Uni.

Dezember

Verkauf der Schülerzeitung oder überhaupt die Fertigstellung. Anschließend schrieb ich alles auf, was mich die letzten Wochen da bewegte, es war Vorweihnachtszeit, aber kein Weihnachten. Darüber schrieb ich allerdings auch nicht. Na ja, und letztens machte ich Fotos.

Auswertung: Ich zitiere kurz aus meinem Tagebuch, 1.1.2011: „2011 ist irgendwie nichts Besonderes. Ich versuch‘ auch nicht wirklich viel zu erwarten wie letztes Jahr, was doch am Ende eher enttäuschend war. Hoffentlich wird’s entspannend“
Wie Recht ich hatte. Na ja, zum kurz vor dem Ende war’s nicht unbedingt der Fall, aber sonst.. Ich glaube, 2012 wird besser, viel besser (allein schon deshalb, dass ich 16 werde \o/).
Ich habe dieses Jahr Projekte angefangen, einige schon durchgezogen, paar coole Leute (näher) kennen gelernt, mich allerdings fotografisch kaum weiter entwickelt im Gegensatz zum Vorjahr, wobei man auch sagen muss, dass ich dieses Jahr kaum Euphorie dafür aussprühte. Aber alles in allem war das ein guter Anfang für die nächsten Jahre.

Feiert heute schön, solltet ihr diesen Eintrag bis hierher gelesen haben und lasst euch nicht von Raketen bewerfen.

Ich bleibe heute jedenfalls zu Hause (wobei ich vielleicht nach 12 noch was machen werde, aber auch nur vielleicht). ._.

2 Kommentare

  1. Da ich deinen Blog bislang noch nicht (intensiv) verfolgt hatte, war das meiste neu für mich und somit durchaus interessant zu lesen. Ich bin begeistert davon, dass du eine Unterwasserkamera hast, und komme sie mir gleich klauen *_*

    Wünsche dir ein schönes 2012 :)

    Der Point.

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