Universitäten, virtuelle Räume und Fakeshopping

Wie ich schon einen Post vorher erwähnte, war ich heute in der Uni – bzw. wir waren an der Uni. Abgesehen von meiner Freundin oben im Bild noch mit zwei weiteren. Es war ziemlich cool. Da das ganze von der „Fakultät für Informatik“ organisiert wurde, bekamen wir eher darin Einblicke. Man stellte uns z.B. „Music Galaxy“ vor. Ein Projekt von einem Studenten, der auch irgendwie in Verbindung mit last.fm steht, hat praktisch einen Musikplayer programmiert, der Songs nach Eigenschaften statt Metadaten sortiert. Hoffe, ich hab’s richtig verstanden. Scheint jedenfalls eine ganz gute Sache zu sein, vor allem, wenn man seine Lieder nach Stimmung oder sogar Songtexte abgespielt haben will. Das Programm wird vermutlich auf der nächsten Cebit-Messe vorgestellt und ist Open Source. Ob das alles richtig war, garantiere ich aber nicht (mann, ich würde bestimmt eine authentische Journalistin abgeben).

Später aßen wir noch wie echte Studenten in der riesigen Mensa. „Klaute“ mir dort noch eine alte SPIEGEL-Ausgabe (Studieren in Deutschland, Oktober 2011) und anschließend gingen wir zu „Virtual Development and Training Centre“. Dort gibt es einen Raum oder einen Teil des ganzen Gebäudes, welches  360°-„Bilder“ erzeugt. Es sind wie bei einem Video mehrere, aber werden so nicht vom Auge wahrgenommen. Wir sahen uns dort Wittenberg als 3D-Modell an bzw. machten eine kleine „Stadtführung“. Das war irre real (was für eine Formulierung). Wirklich genial, sage ich euch. Wäre sogar ziemlich cool, wenn irgendwer mal so einen 360°-Film drehen würde bzw. ihn so abspielen ließe. Riesiger Aufwand, ich weiß. Aber an sich wäre man endlich in dieser Filmwelt gefangen. Na ja, ich komme vom Thema ab.

Anschließend nach dem Seminar gingen wir mit Google Maps auf iOS als orientierungslose Menschen in die Innenstadt. Irgendwie habe ich es nämlich doch noch geschafft, herauszubekommen, in welche Richtung wir gehen mussten.
Als erstes waren wir im Saurn, wo ich dann das Sony Ericsson Xperia Pro und das Motorola Defy+, aber anscheinend hatten sie es (noch) nicht. Mal schauen, ob ich es noch woanders in der Hand halten kann, ansonsten lasse ich einfach beide bei Amazon bestellen und probiere sie dann aus – sollte der Preis bis Weihnachten noch irgendwie sinken.
Was mich übrigens verwundert, ist die Tatsache, dass es kaum Meldungen über den Volltastaturandroiden gibt… Dabei ist er/es auch schon eine ganze Weile auf dem Markt.

Na ja, dann kaufte ich mir noch drei schöne Ketten und anschließend suchten wir uns die hässlichsten klamotten und fotografierten sie (eher als Erinnerung statt Poserübungen). Ich finde, auf dem Foto kann man wunderbar sehen, dass wir doch wie für’s Modelbusiness geschaffen sind – oder zumindest für die Modebloggerwelt. Übrigens sind alle Teile aus New Yorker. Jaja. Habe auch eine DSLR, wie ihr sehen könnt. Eigentlich könnte ich auch schon gleich anfangen, dieses Ding zum Modeblog umzumutieren (gibt’s das Wort?).
Jedenfalls haben uns schon die ganzen Verkäufer und alle anderen komisch angeguckt, als wir plötzlich mit einer knallpinken Jacke, einer Blümchenomahose und einem Pelzmantel zur Umkleidekabine schreiteten. Sah auch echt „trendy“ aus. Ich sage euch, diese Kombination wird mal der größte Hit.

Am Ende war kurz der festen Meinung, ich hätte mein Portemonnaie dort verloren. u__u Später vllt. mehr.

 

(Keine Sorge, das ist nur Teilironie, in meinem Feedreader befinden sich ebenfalls etliche Modeblogs, die ich doch recht gerne durchstöbdere)

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