Das Schreiben

Als Kind wollte ich schon vieles werden, es waren nicht ganz so typische Berufe wie Polizistin, Krankenschwester, Ärztin, etc., sehr außergewöhnlich waren sie zwar nicht, aber sie änderten sich. Darunter war jedenfalls „Autorin“, wie ich das letztens in meinem Freundebuch vermerkt auffand.
Ich hatte damals viele kleine Geschichten geschrieben, sie handelten sich um Teddybären, um’s kurz zu machen. Ein Teil meiner Freunde waren nämlich mit Watte ausgestopfte bären- und hasenähnliche Wesen, sie konnten sprechen und waren geschlechtlich neutral.
Jedenfalls fiel mir auf, dass ich in den letzten Jahren so gut wie keine Geschichten aufschrieb, zumindest freiwillig. Allerdings dachte ich mir gerne Filmszenen, Handlungen, Dialoge aus. Habe sie dennoch nie aufgeschrieben, was eigentlich ziemlich schade ist – vielleicht wäre ja etwas Gutes dabei gewesen.
Worauf ich hinaus wollte, ist folgendes:

Ich dachte mir einen (kurzen) Krimi aus, wir behandelten in Deutsch vor einiger Zeit dieses Genre und als ich noch klein war, blieb ich bei meiner Oma bis abends und wir schauten Dinge wie „Lenßen & Partner“, „Niedrig und Kuhnt“ und „K11“. Ich wurde also ein bisschen von denen geprägt, ob’s gut ist, weiß ich nicht, meine Geschichten handelten dann allerdings von Mord- und Totschlag, Ehebrüchen und was weiß ich.

Hier die Handlung:

Ein Firmeninhaber, Anfang 60, wurde vergiftet in einer Kneipe aufgefunden. Am Vortag traf er sich mit seinen Arbeitern sowie dem zweiten Chef seiner Flaschenöfferfirma (mir fiel nichts besseres ein).
Verdächtigt werden der zweite Chef, der übrigens auch gleichzeitig sein bester Freund war, sein ehemaliger Konkurrent und sein ältester Sohn.
Motive: Sein ältester Sohn machte ihn für den Tod der Mutter verantwortlich, da diese nach der Scheidung in tiefe Depressionen verfiel und tablettenabhängig wurde (und eben anschließend an einer Überdosis bestimmter Tabletten starb).
Sein Konkurrent, welcher noch recht jung war (30), ging mit seiner Firma in die Pleite. Er hatte noch einige Hoffnungen, doch Stein (der tote Firmeninhaber) ergriff die Chance, sein Firmengebäude auszubauen. (wie genau, will ich jetzt nicht noch erklären)
Sein bester Freund hatte vor dem Tod Streit mit ihm und später stellte sich noch heraus, dass das verwendete Gift in der Firma zu finden war und nur er und Stein den Schlüssel dazu hatten.
Jedenfalls kommt es darauf hinaus, dass nur der beste Freund es gewesen sein kann, doch eigentlich war es Selbstmord. Warum? Stein hatte die Karriere oft an erster Stelle gesetzt, dies zerstörte auch seine Ehe und Familie. Die Firma ging nun den Abgrund entlang und er sah selbst kaum einen Sinn mehr. Sein Gewissen plagte ihn, da er auch glaubte, Schuld am Tod seiner Ex-Frau zu haben.
Stein verkörperte seine ganzen Gedanken in Bildern, diese hinterließ er vor seinem Tod in einer Gallerie eines Freundes. Es war ganz offentlichtlich zu sehen, dass er Selbstmord begehen wollte.

Ok, meine Ausdrucksweise ist gerade nicht unbedingt gut, aber ich hoffe, man kommt dennoch mit.
Die Handlung ist nicht ganz durchdacht, aber ich fand die Idee gar nicht so schlecht, Bilder sprechen zu lassen.

Nachtrag:Und Comics fand ich in der 6. doch ganz lustig.

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